Ein angezeigter Kontostand kann aus verschiedenen Guthabenarten bestehen. Bei Online-Angeboten mit Bonus unterscheiden viele Konten zwischen Echtgeldguthaben und Bonusguthaben. Beide Werte können in derselben Übersicht erscheinen, erfüllen jedoch unterschiedliche Funktionen. Wer die Kontostandsanzeige richtig einordnet, kann besser nachvollziehen, welcher Betrag aus einer Einzahlung stammt und welcher als Bonus bereitgestellt wurde.
Was Echtgeldguthaben bezeichnet
Echtgeldguthaben umfasst Beträge, die dem Konto als reguläres Guthaben gutgeschrieben wurden. Dazu zählen üblicherweise Einzahlungen sowie Gewinne, die nach den geltenden Angebotsbedingungen dem Echtgeldbereich zugeordnet werden. Die Kontoseite kann diesen Betrag separat ausweisen oder ihn in einer Gesamtübersicht zusammen mit anderen Guthaben anzeigen.
Für die Zuordnung ist entscheidend, wie ein Anbieter die einzelnen Buchungen im Konto führt. Einzahlungen, Spielaktivitäten und Auszahlungen werden in der Transaktionsübersicht häufig mit Datum und Buchungsart aufgeführt. Dadurch lässt sich die Entwicklung des Echtgeldguthabens über einen bestimmten Zeitraum nachvollziehen. Eine getrennte Anzeige macht zudem sichtbar, ob sich ein Betrag bereits im Echtgeldbereich befindet oder zunächst als Bonus geführt wird.
Wie Bonusguthaben funktioniert
Bonusguthaben wird einem Konto im Rahmen eines Angebots gutgeschrieben. Ein Bonus ohne Einzahlung setzt dabei keine vorherige Einzahlung voraus; die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach den Bedingungen des jeweiligen Angebots. Der Bonusbetrag erscheint häufig als eigene Position im Kontostand. Je nach System kann zusätzlich ein zusammengefasster Gesamtbetrag dargestellt sein.
In der Beschreibung von Angeboten wird der Ausdruck bonus ohne einzahlung häufig verwendet, um diese Form der Gutschrift zu benennen. Für die Einordnung im Konto ist anschließend wichtig, welche Beträge als Bonus und welche als Echtgeld ausgewiesen werden. Die Bezeichnungen können von Plattform zu Plattform variieren; verbreitet sind etwa „Bonus“, „Bonusguthaben“, „Echtgeld“ oder „verfügbares Guthaben“.
Ein Bonusbetrag kann an bestimmte Nutzungsbedingungen gebunden sein. Dazu gehören beispielsweise Vorgaben dazu, wie oft ein Bonusbetrag umgesetzt werden muss, bevor daraus entstehende Gewinne dem Echtgeldguthaben zugeordnet werden. Solche Anforderungen werden meist in den Bonusbedingungen erläutert. Sie bestimmen, wann und in welcher Form Bonusguthaben in den regulären Kontobereich übergehen kann.
Kontostand und verfügbare Beträge lesen
Eine übersichtliche Kontodarstellung zeigt Bonus- und Echtgeldguthaben als getrennte Posten. Ist nur ein Gesamtwert sichtbar, helfen häufig die Kontoübersicht, der Bonusbereich oder die Buchungshistorie bei der Aufschlüsselung. Auch Angaben wie „aktiv“, „verfügbar“ oder „ausstehend“ können erläutern, welchem Bereich ein Betrag zugeordnet ist und welchen Status er hat.
Der Gesamtbetrag im Konto entspricht daher nicht in jedem Fall dem Betrag, der unmittelbar als Echtgeld behandelt wird. Ein Beispiel: Werden 20 Euro Echtgeld und 10 Euro Bonus angezeigt, kann die Übersicht einen Gesamtwert von 30 Euro nennen und zugleich beide Bestandteile getrennt aufführen. Die einzelnen Kontobezeichnungen geben Auskunft darüber, wie diese Summen zustande kommen.
Warum die Unterscheidung hilfreich ist
Die getrennte Betrachtung schafft Klarheit über die Herkunft und den Status eines Guthabens. Bei einer Auszahlung ist insbesondere relevant, welcher Betrag bereits dem Echtgeldbereich zugerechnet wird und welche Bonusbedingungen noch gelten. Ebenso lässt sich anhand der Transaktionsübersicht nachvollziehen, ob eine Gutschrift aus einer Einzahlung, einem Bonus oder einem späteren Ergebnis stammt.
Wer den Kontostand beurteilt, sollte deshalb sowohl die einzelnen Guthabenpositionen als auch die zugehörigen Angebotsbedingungen betrachten. Die Darstellung des Anbieters erklärt, welche Bezeichnungen verwendet werden und wie Bonusguthaben verarbeitet wird. So lässt sich der angezeigte Gesamtbetrag sachgerecht in seine Bestandteile aufteilen.

